M ü h l e n v e r e i n
Hiesfeld e.V. in Dinslaken

Logo MuseumHerzlich Willkommen auf den offiziellen Seiten des Mühlenvereins. Unsere Aufgabe ist die Pflege und der Erhalt der Hiesfelder Mühlen. Mit Klick auf das Bild direkt zum Museum und den mehr als 60 Mühlen

 

Mühlen-Herbst

Wassermühle

Bild vergrößern Wasser / Wind

 
Öffnungszeiten:

Mühlenmuseum / Wassermühle
Sonntags, 10.00 - 12.30 Uhr

Windmühle Mai bis September
1. Samstag, 11.00 - 13.00 Uhr

In beiden Mühlen: EINTRITT FREI

Führung nach telefonischer Vereinbarung: 02064-94188

1. Vorsitzender: Kurt Altena

 
Post an den Geschäftsführer: duscha@t-online.de

   alternative 
web-adresse:
www.muehlenverein.net

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18.11.2018

Wiener Gewerbewappen der Rotgerber

Von Lohberger und Lohgerber (1)

Die Berufsbezeichnung Lohgerber bzw. Rotgerber leitet sich ab vom heute weitestgehend untergegangenen Handwerk der Lohgerberei, einer spezialisierten Form der Gerberei, die Rinderhäute zu strapazierfähigen, kräftigen Ledern verarbeitete, beispielsweise für Schuhsohlen, Stiefel, Sättel oder Ranzen. Lohgares Leder ist kaum elastisch, dafür gewinnt es beim Gerben auf Kosten der Fläche an Dicke und wird sehr widerstandsfähig gegen Wasser und schwache Säuren.

Da mit Eichenlohe gegerbtes Leder rot bis braun ist, bezeichnete man die Lohgerber oft auch als Rotgerber. Es gibt zahlreiche regional verschiedene Bezeichnungen für den Beruf des Lohgerbers: Lauer, Löber, Loher, Löher, Lorer, Löhrer (ndrhein.), Löhr (norddeutsch) – als Berufsbezeichnungen sind sie längst in Vergessenheit geraten, haben jedoch bis heute als Familiennamen überdauert.

Nachdem der Loh- oder Rotgerber die Fleischreste und Fette auf dem Schabebaum vom Balg entfernt hatte, erfolgte das sogenannte Äschern mit Kalk in der Äschergrube, wodurch sich die Haare vom Balg lösen und in einem zweiten Schabegang entfernt werden konnten. Anschließend wurden die sogenannten grünen (unreifen) Häute samt einer Lohe aus Eichen- oder Fichtenrinde und Galläpfeln (auch Knoppen genannt) zur Gerbung in eine Lohgrube verbracht. Die klassische Gerbung in Lohgruben konnte zwischen einem halben und drei Jahren dauern, je nach Ausgangsmaterial und gewünschter Qualität, wobei die Häute alle zwei bis vier Monate umgeschichtet werden mussten. Insofern musste ein Lohgerber für eine kontinuierliche Arbeit möglichst viele Gruben haben.

Als Gerberlohe bezeichnet man die vom Baum getrennte, zerschnittene und fein gemahlene Rinde – meistens Eichenrinde, seltener auch Fichten- oder Tannenrinde – in der sich der Gerbstoff Tannin befindet. Dabei werden für einen Zentner Leder vier bis fünf Zentner Lohe benötigt, für kräftiges Sohlenleder (auch Pfundleder genannt) sogar acht Zentner. Insofern war für das Handwerk der Lohgerberei auch ein reicher Holzbestand vonnöten. Beliefert wurden die Lohgerber von dem Berufsstand der Löher, die meist im Mai, wenn der Saft in die Bäume steigt, die Rinden in oft speziell angelegten Eichenschälwäldern, auch Lohwald oder Lohhecke genannt, schälten, bevor diese gefällt wurden. Die beste Lohe soll aus der Rinde von achtzehn Jahre alten Eichen gewonnen werden. Seit Ende des 19. Jahrhunderts wurde die einheimische Eichenlohe zunehmend durch aus Übersee importierte Gerblohen wie Quebrachoholz ersetzt.

Was hat das mit unseren Mühlen zu tun? Nächsten Sonntag mehr dazu.

 
   

11.11.2018

Advent am See

Aus gut unterrichteten Kreisen hört man, es ist bald Weihnachten und zuvor die Adventszeit. Dann wird der Mühlenverein am 1. Advent (Sa/So 10-18*) das Museum und den Mühlenhof öffnen (Wassermühle natürlich auch). Der Weihnachtsmarkt öffnet schon am Freitag

 

 
(Bild © Renate Duscha / Mühlenverein)   * Zeit kann variieren  

04.11.2018

zur alten MühleEine (ehemalige) Wassermühle, 5000 m Luftlinie von der Hiesfelder Wassermühle entfernt und liegt nicht am Rotbach...!

RICHTIG!

Einige wenige User haben sich gemeldet und die richtige Antwort gewußt: Es ist die "alte Mühle" in Hünxe-Bruckhausen, unweit von Lohberg entfernt. Das Mühlrad ist entfernt, der Wasserfall vom Mühlenbach jedoch erhalten. Leider liegt der Web-Redaktion kein weiteres Material zur Geschichte dieser Mühle vor. Wer kann helfen?

 
(Bild © Renate Duscha / Mühlenverein)  

28.10.2018
zur alten Mühle 1 zur alten Mühle 2
zur alten Mühle 3 zur alten Mühle 4

Eine (ehemalige) Wassermühle, 5000 m Luftlinie von der Hiesfelder Wassermühle entfernt und liegt nicht am Rotbach...! Wo ist sie?

(Bilder © Renate Duscha / Mühlenverein)

 

 

21.10.2018
Museen in Voswinckelshof       Voswinckelshof
Dinslaken Logo DIzeum

     Ledigenheim Lohberg

und natürlich das Mühlenmuseum. Fast jedes Wochenende vermelden wir auf dieser Seite Neuigkeiten oder Wissenswertes. Manchmal müssen aber auch andere Seiten aktualisiert bzw. ergänzt werden. In dieser Woche haben wir die LINKS überarbeitet und die beiden anderen Museen Dinslakens aufgenommen.

Öffnungszeiten:

Mühlenmuseum / Wassermühle: sonntags, 10.00 bis 12.30 Uhr

 DIZeum (Ledigenheim Lohberg)
sonntags von 14 bis 17 Uhr (außer in den Ferien und an Feiertagen)

 

Voswinckelshof (Stadthistorisches Zentrum)

dienstags bis sonntags 14 bis 18 Uhr (außer an Feiertagen)

 

An einem verregnetem Herbsttag - drei Museen an einem Sonntag möglich

 

14.10.2018
Bild Satzung Seite 1

Die neue Satzung

 

In der Versammlung am 28. Juni haben die Mitglieder, auf Vorschlag des Vorstandes, die Satzung aktualisiert. Um die Druckkosten zu minimieren, gibt es die aktuelle Satzung nun hier ständig abrufbar auf unserer Internetseite. Die PDF-Datei ist downloadbar. Für Mitglieder ohne Zugang zu den digitalen Medien, wird es aber weiterhin auch eine Papierfassung geben.


03.10.2018
Collage gemeinsames Fest Freibadverein und Mühlenverein

Danke an Helfer und Gäste für ein schönes Fest

Thomas Giezek und Kurt Altena

Freibadverein und Mühlenverein Hiesfeld


26.09.2018  -   E i n l a d u n g   -
Ankündigung gemeinsames Fest Freibadverein und Mühlenverein

Für Essen sowie kalte und (ggf.) heiße Getränke ist gesorgt. Außerdem wollen die beiden Vereine den Mitgliedern Filme, Fotos rund ums Freibad und Mühle zeigen. Ein Thema wird die Bürgerbeteiligung an den Planungen zum Freibadvorplatz und Wassermühle und die Mitwirkung der umliegenden Vereine sein.

 

Ob Boulebahn, Wassertretbecken, Trinkbrunnen, Außen-Gastronomie oder Fischtreppe…. Ideen gibt es viele. Das oberste Ziel ist, den Charakter des Geländes mit Mühlenteich zum Verweilen zu erhalten. Gäste und Interessierte sind herzlich Willkommen.

 

 

Wir laden ein

Thomas Giezek und Kurt Altena


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