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14. März 2026
1986/87 - Die ersten zehn Jahre im Verein
 Vor 122 Jahren, als die Mühle in Betrieb genommen wurde, fuhren in den Kellerraum noch die Pferdefuhrwerke ein - hochbeladen mit Korn, das ein Flaschenzug dann zur Weiterverarbeitung in die oberen Stockwerke transportierte.
Während des zweiten Weltkrieges benutzten Polizei und Feuerwehr den Raum als Bunker. Massive, dicke Wände erzählen noch heute davon. Jetzt soll der Mühlenkeller als "Informationsraum" dienen. "Denn der Andrang hier an der Mühle ist enorm", erzählt Kurt Altena nicht ohne stolz. 1986, im Jahr des Mühlenfestes, besuchten über 3000 Menschen das Hiesfelder Wahrzeichen.
Auch für Gruppen ist die Mühle ein beliebtes Ausflugsziel. Allein zwölf Schulklassen durchstöberten das heimatkundliche Besichtigungsobjekt, private Ausflügler zu Rad oder im Bus aus der ferneren Umgebung schlossen sich an.
25.000 Mark kostete dieser letzte Ausbau. 18.000 Mark dazu kamen von der Stadt, 7.000 vom Mühlenverein, die aus Spenden und sonstigen Aktivitäten stammen. Der Raum selbst erhielt einen Fernseher, ein Videorekorder soll in Kürze das Mobiliar komplettieren. Altena: "Wir wollen dann noch einen Film über den Werdegang des Getreides von der Saat bis zum Korn besorgen."
Besonders stolz sind die Vorstandsmitglieder Horstmann und Altena auf die funkelneue Toilette. Denn die konnte nicht restauriert, sondern mußte ganz neu eingebaut werden. "Mit Kanalisation und entsprechender Belüftung war das eine ganz schöne Arbeit."
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