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Trumpfkarte sticht jetzt noch besserMühlenmuseum schöner denn je von HEINZ SCHILD (RP)DINSLAKEN-HIESFELD. Gemächlich dreht sich das Rad der Mühle am Rotbach. Das Wasser plätschert. Menschen haben es sich im Mühlenhof an Tischen bequem gemacht. Frauen reichen ihnen erfrischende Getränke, dazu selbst gebackenes Brot. Die Einweihung des Erweiterungstrakts des Mühlenmuseum wird gefeiert. Zahlreiche geladene Gäste kamen gestern nach Hiesfeld, um an der Einweihungsfeier in der Wassermühle teilzunehmen und sich von der gelungenen Erweiterung des Museums zu überzeugen. Viele Hände musste Kurt Altena, Vorsitzender des Mühlenvereins, schütteln und lächelnd nahm er die Glückwünsche für das Geleistete entgegen. Für die musikalische Einstimmung sorgte der Männergesangsverein "Liederkranz" Barmingholten, der die Heimat und den Frieden besang. RHEINISCHE POST 15. Juni 2002 |
Lange kämpfte Kurt Altena um das alte Bademeisterhaus. Es zahlte sich aus: Das Land unterstützt das Projekt.Das Haus links ist das Bademeisterhaus. Am Museum ist noch der helle Teil zu erkennen, der baupolizeilich am 27. Februar 1933 als Waschküchenanbau, genehmigt wurde. Text von MICHAEL SCHWARZ am 1. Dezember 2001 NRZ DINSLAKEN. Hartnäckigkeit zahlt sich aus. Lange hatte Mühlenvereins-Vorsitzender Kurt Altena für eine Einbeziehung und damit den Umbau des ehemaligen Bademeisterhauses an das schon bestehende Mühlenmuseum gekämpft. Im Juni dieses Jahres kam endlich die nicht mehr für möglich gehaltene Zusage vom Land, sich finanziell zu beteiligen. Mittlerweile sind in Hiesfeld die Entkernungsarbeiten in vollem Gange. 1997 hatte Kurt Altena den ersten Antrag im Ministerium gestellt, weitere folgten an IBA und NRW-Stiftung. Immer hieß es: förderungswürdig schon, aber andere Projekte hätten Vorrang. Im Frühjahr wollte der engagierte Vorsitzende bereits aufgeben, aber plötzlich erhielt er einen Rückruf aus Düsseldorf. Es folgte die Besichtigung einer Delegation aus der Landeshauptstadt und drei Gespräche im Ministerium für Stadtentwicklung, Wohnen, Kultur und Sport. Im Sommer war dann alles klar, die Zuschüsse in trockenen Tüchern. "Wie Weihnachten im ]uni", freute sich Altena, der tatkräftig von Schatzmeister Heinz Pennings unterstützt wurde. |
Noch ein Jubiläum25 Jahre Homepage des Mühlenvereins
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Reiner Dege, Vorsitzender der Hiesfelder Werbegemeinschaft, sieht in der gespendeten Beleuchtungsanlage denn auch ein Geschenk an die Hiesfelder Bürger. „Die Mühle ist schließlich ein Hiesfelder Denkmal, und das sollte man auch nachts sehen können", erklärte Dege anläßlich der Übergabe der Anlage. Monika Schürmann, Vorstandsmitglied des Mühlenvereins, freut sich schon jetzt über die Resonanz der Hiesfelder, „Die finden die Beleuchtug einfach toll", weiß sie aus Gesprächen mit Bürgern. Bis zum Pfingstmontag sollen die Mühlenflügel auch noch mit Fähnchen ausgestattet werden, wollen die Mitglieder des Mühlenvereins die Gebäude auf Hochglanz bringen. Kurt Altena freute sich über die gute Zusammenarbeit zwischen Mühlenverein und Werbegemeinschaft. Mittlerweise seien schon Wassermühle und Haus Hiesfeld beleuchtet. Rheinische Post Tim Engel, 20. Mai 1994 |
Termin vormerken: Wasser- und Windmühle |
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Auszug aus einem Pressebericht Rheinische Post vom 26. Feb. 1992 Natürlich haben die großen Originale der Mühlenmodelle ihre Geschichte, und die wurde von ihren Funktionen geschrieben. So trieb die Paltrockmühle beispielsweise in der Umgebung des niederländischen Zaan die Sägen in den Holzwerken an.Ihre Form wurde einem charakteristischen Kleidungsstück eingewanderter Pfälzer nachempfunden. Überhaupt wurde früher in Holland - speziell am Meer und in Hafenbereichen - ein großer Teil der Mühlen in der Industrie eingesetzt: für die Papierherstellung ebenso wie für das Mahlen von Gewürzen für Speiseöle. Auch die Bearbeitung von Hanfstengeln zur Fabrikation von Seilen wurde durch Windmühlenkraft erleichtert. Funktionen, die man heute nicht mehr sieht, die der Mühlenverein Hiesfeld geschichtlich aufarbeiten und in seinen Räumen dokumentieren will. Das kostet natürlich seine Zeit, doch der Anfang ist schon gemacht. Mehr als nur am Anfang steht die Bestückung der Räume. 13 Modelle sind es schon, auf 18 bis 20 Modelle will der Verein bis Anfang September kommen. Warum Anfang September? Am 8. September dieses Monats im letzten Jahr wurde das Museum als solches feierlich eingeweiht. Wahrscheinlich steht dann auch schon die Holzkonstruktion auf drei Mühlrädern auf der Grünfläche vor dem Haus, die auf die Kostbarkeiten in seinem Inneren aufmerksam machen soll. |
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"eingehaust" |
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